| Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. |  | Autoren: Ainsley Johnstone, Matthew Johnstone Urheber: Ainsley Johnstone, Matthew Johnstone Verleger: Kunstmann, A
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Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 80 Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 8.4 x 5.9 x 0.5
ISBN: 3888975948 EAN: 9783888975943 ASIN: 3888975948
Publikation: September 1, 2009 Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Rezensionen anzeigen 1-5 von 8
Für alle Betroffenen ein absolut empfehlenswertes Buch August 2, 2010 Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Depression in ihren verschiedenen Graden hat sich in den letzten Jahren zu der Krankheit in den westlichen Ländern entwickelt, die die höchsten Zuwachsraten hat. Der Anteil an Krankschreibungen und Frühverrentungen wegen psychischer Krankheiten, hier hauptsächlich die Depression und der ihr verwandte Burnout, nimmt stetig zu. Dennoch ist diese Krankheit wenig anerkannt; viele Menschen, die darunter leiden verstecken sich.
Mein bester Freund, der über lange Jahre an Depressionen litt und erst nach zahllosen Klinikaufenthalten und nach einem harten Schnitt in seinem Leben wieder ein glücklicher und zufriedener Mensch wurde und sogar eine Familie gründete, hat mir einmal erzählt, dass er in der schlimmsten Phase seiner Krankheit auf der Stelle mit einen dem Tode geweihten Krebskranken getauscht hätte, weil diese Krankheit gesellschaftlich anerkannt ist, und Krebskranke nicht dauernd mit Ratschlägen konfrontiert werden, sich doch endlich einmal zusammen zu nehmen und sich am Riemen zu reißen, weil es ihm doch letztendlich gut gehe.
Die beiden Autoren des vorliegenden Buches, das Ehepaar Matthew und Ainsley Johnstone, haben ihre lange Geschichte mit der Depression. Matthew Johnstone hat selbst viele Jahre unter schwersten Depressionen gelitten und seine Frau hat es geschafft, ihn liebevoll durch diese Jahre zu begleiten und damit nicht unwesentlich zu seiner Genesung beigetragen.
Sie haben, jeder aus einer anderen Perspektive, mit "dem schwarzen Hund" gelebt und sich danach entschlossen, einen ganz besonderen Ratgeber zu verfassen "wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren".
Dieser Nebensatz ist für Freunde und Angehörige das wichtigste, denn "der schwarze Hund" übt einen dunklen Sog aus, in dem man schnell selbst mit untergeht, wenn man sich nicht dagegen schützt.
Es ist ein Buch mit wenig Text, der aber sehr sensibel und eindrücklich die verschiedenen Stadien und Erscheinungsformen der Krankheit treffend beschreibt. Besonders beeindruckend sind die Zeichnungen und Bilder, die die beiden für das Leben in der Depression gefunden haben.
Insgesamt trifft das für alle Betroffenen absolut empfehlenswerte Buch einen Ton, der gut geeignet ist, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit und die gesellschaftliche Vereinsamung zu durchbrechen, unter der depressive Menschen und ihre Angehörigen und Freunde leiden.
Ich wünsche dem Buch viele Leser, und den Betroffenen unter ihnen jene Form von Heilung, die auch meinem besten Freund widerfahren ist, der seit langem ganz gesund ist, und sich am Leben mit seiner Familie und seinem Kind freuen kann.
Wertvolles Buch März 9, 2010 R. Engelskirchen (Bonn) 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn man Angehörige und Freunde sensibel aber auch alltagstauglich an das Thema Depression heranführen möchte, eignet sich dieses kleine Buch als Hilfe sehr gut.
Mit dem schwarzen Hund leben Februar 16, 2010 F. Hild 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr hilfreiches Buch für Angehörige aber auch für Betroffene. Mein Mann und ich haben es `durchgearbeitet`allerdings nicht, ohne auch mal kräftig zu schmunzeln. Uns war es eine Art Anleitung für einen Plan um aus dem tiefen Loch heraus zu kommen. Wir haben uns nicht gescheut das Buch auch unseren Freunden und der Familie zu geben, was dummen Sprüchen Vorbeuge geleistet hat. Ein so ernstes Thema mit einer Prise Humor anzugehen tut schon gut!!! Absolut empfehlenswert!
Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte
Buch über den Umgang mir depressiven Menschen Januar 20, 2010 Nikolas Brand 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist sehr gut für Menschen, die mit depressiven Menschen zu tun haben.
Man bekommt Hilfe im Umgang mit depressiven Menschen.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn man lernt mit Depressionen besser umzugehen.
Comic zum Thema Januar 11, 2010 Tobi (Aschaffenburg) 2 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit diesem Buch erhaelt man einen kleinen, comic-haft inszenierten Band zum Thema Depression. Sicher gestattet es erste Einblicke in den konstruktiven "Umgang mit Depressiven". Allerdings eignet sich die Form der Darbietung ("Bilderbuch") wie auch die Stofftiefe m.E. eher fuer das Einbinden Minderjaehriger in die Thematik. Als Kinderbuch oder sehr, sehr oberflaechliches Anschauungsmaterial vielleicht geeignet, hat es meinen Erwartungen leider nicht entsprochen.
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